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LBD-Beratungsgesellschaft · Geschäftsbereich LBD Digital / 06/2023–04/2026

Aus Beratungsexpertise ein digitales Partnergeschäft aufbauen

Aus Beratungsexpertise und der Software INFRA entstand ein operatives Partnerangebot für die kommunale Wärmeplanung. Sascha Schlosser verband Geschäftsmodell, fachliche Produktanforderungen, Marktzugang und Partnerbetreuung.

Sascha Schlosser · Geschäftsführer · Markt und digitale Services

Zum Ergebnis und zur Einordnung

LBD / Wie aus Beratungswissen und INFRA ein Angebot für Planungspartner wurde

Beratungsexpertise und die vorhandene Software INFRA bilden die Grundlage. Lizenzen, fachliche Einführung und laufende Betreuung werden zum Partnerangebot für die kommunale Wärmeplanung. Regionale Planungs- und Ingenieurpartner nutzen es in Projekten. CRM, Service-Standards, Marktkommunikation und wirtschaftliche Planung unterstützen das Geschäft.
Die Aufgaben im Einzelnen
Ausgangspunkt

Beratungsexpertise & INFRA

Gewachsene Expertise in Wärmeversorgung, Infrastruktur und wirtschaftlicher Bewertung mit einer vorhandenen Softwarebasis verbinden. Daraus ein eigenständig nutzbares Angebot für externe Anwender entwickeln.

Leistungsmodell

Lizenzen & Betreuung

Leistungsumfang, Lizenz- und Preismodell mit fachlicher Einführung und laufender Betreuung verbinden. Das Angebot muss fachlichen Nutzen schaffen und wirtschaftlich in das Projektgeschäft der Partner passen.

Marktzugang

Planungs- & Ingenieurpartner

Regionale Partner gewinnen und befähigen – von Demonstration und Onboarding bis zur Projektunterstützung. CRM, Service-Standards und regelmäßige Marktkommunikation tragen die Zusammenarbeit.

Schematische Zusammenfassung der nachfolgend beschriebenen damaligen Verantwortung.

Ausgangslage
und Aufgabe

LBD kam aus der Strategie- und Unternehmensberatung für die Energie- und Versorgungswirtschaft. Das projektbezogene Beratungsgeschäft sollte um wiederholt nutzbare digitale Leistungen erweitert werden. Mit INFRA bestand bereits eine Softwarebasis aus der fachlich begleiteten Projektarbeit. Daraus war ein eigenständig nutzbares und vermarktbares Angebot für externe Anwender zu entwickeln. Der Auftrag umfasste Strategie, Geschäftsmodell und die Voraussetzungen für ein wirtschaftlich tragfähiges Produkt- und Partnergeschäft in der kommunalen Wärmeplanung.

Schwerpunkte der Umsetzung

01

Strategie und Geschäftsmodell: Die Digital-Services-Strategie und das INFRA-Go-to-Market-Konzept zunächst als externer Berater entwickelt, ab Juni 2023 den Aufbau als Geschäftsführer verantwortet. Marktbedarf, Zielgruppen und das Verhältnis zum Beratungsgeschäft geklärt und mit Markt-, Erlös-, Aufwands- und Ressourcenplanung verbunden.

02

Fachliche Produktkonzeption: Anforderungen an Daten, Analysen, Szenarien und Planung mit den Arbeitsabläufen der Partner verbunden. Leistungsumfang, Lizenz- und Preismodell konzipiert sowie Prioritäten, Verantwortlichkeiten und Meilensteine für Nutzbarkeit und Weiterentwicklung abgeleitet.

03

Partnergewinnung und Befähigung: Den Weg von Ansprache und Demonstration über Angebotsklärung, Onboarding und Schulung bis zur Projekt- und Ausschreibungsunterstützung gestaltet. Regional etablierte Planungs- und Ingenieurpartner als Marktzugang eingebunden; ihre Rückmeldungen flossen in die Weiterentwicklung ein.

04

Vertriebs- und Serviceorganisation: CRM-basiertes Partner- und User-Management eingeführt sowie einheitliche Service-Prozesse und Standards für die Partnerbetreuung definiert. Marktanforderungen, Produktentscheidungen, Leistungszusagen und Ressourcenfragen mit Beratung und Entwicklung abgestimmt.

05

Markt- und Produktkommunikation: Die laufende Marktbearbeitung durch systematische, regelmäßige Kommunikation ergänzt, unter anderem mit dem Social-Media-Newsletter-Format KWPweekly.

Ergebnis der damaligen Arbeit

Was aufgebaut und verändert wurde

Ein operatives INFRA-Partnergeschäft entstand: Softwarelizenzen, fachliche Einführung und laufende Betreuung wurden zu einem Angebot verbunden, das Partner in konkreten Wärmeplanungsprojekten nutzten. Für 2024 und 2025 sind reale Geschäftstätigkeit und Erlöse belegt. Sascha Schlosser baute dieses Geschäft maßgeblich mit auf.

Weitere Entwicklung

Weitere Standardisierung, Automatisierung und Professionalisierung blieben Aufgaben der anschließenden Entwicklung. Im Geschäftsjahr 2025 wurden die Weiterentwicklung bestehender Partnerbeziehungen, zusätzliche Funktionsmodule und Nutzungsmöglichkeiten, eine systematischere Betreuung sowie der Produkt-Status »Standard-Branchen-Lösung« als Ausbauziele formuliert.

Öffentlich nachvollziehbar

Für Ihr eigenes Vorhaben

Wie wird aus Ihrem neuen Angebot ein nutzbares Geschäft?

Beim Aufbau eines digitalen Servicegeschäfts müssen Kundennutzen, Leistungsumfang, Erlösmodell und Betreuung zusammenpassen. Was können externe Anwender eigenständig nutzen, welche Einführung brauchen sie und wie wird die laufende Unterstützung organisiert? Daraus ergeben sich Anforderungen an Produkt, Partnergewinnung und Serviceorganisation.

Digitale Geschäftsmodelle und Betriebsfähigkeit

Im Fokus-Gespräch ordnen wir eine konkrete Frage gemeinsam ein. 45 Minuten online, einmalig kostenfrei je Unternehmen und ohne Verpflichtung zur Zusammenarbeit.